Special Edition LA PERLA
SINGLE ORIGIN PERU

Lebhaft und frisch. La Perla aus Peru überzeugt durch süße Zitrusnoten und einen saftigen Geschmack von reifen Äpfeln. Die geradlinige und doch vollmundige Struktur ist das Ergebnis großer Hingabe bei Anbau, Ernte und Röstung.
Intensität 7/10
Körper 4/5
Säure 5/5
Bitterkeit 1/5

Alles Bio, alles gut!

Spitzenkaffee aus kontrolliert ökologischem Anbau

Aus Liebe zur Umwelt

Klimaneutrale¹ Produkte – vom Anbau bis ins Regal

Für Nespresso®³

Unsere Kapseln passen in gängige Nespresso®³-Maschinen.

Was bleibt, ist nur der Genuss.

0% Aluminium, 100% kompostierbar².

Solange
der Vorrat
reicht

LA PERLA – Single Origin Peru

Dieser Spezialitätenkaffee aus Peru verfügt über eine individuelle prickelnde Säure, die die perfekte Ergänzung mit der Süße von Zitrusnoten findet. Abgerundet wird die lebendige Frische durch den saftigen Apfelgeschmack.

Der volle und fruchtige Körper von La Perla bietet ein ausgewogenes Geschmackserlebnis mit intensiven Aroma und feiner Säure.

EUR 4,99 (10 KAPSELN)

(8,91 EUR / 100 g)

Peru

Peru ist ein Herkunftsland für Kaffee mit enorm großem Potential, welches bisher aber kaum auf der Karte für Spezialitätenkaffees zu finden ist. Das möchten wir gern ändern: Mit der Kooperative Norcafé setzen wir auf langfristige Partnerschaften, Qualitätsprogramme und vollständige Rückverfolgbarkeit des peruanischen Kaffees.

Eines dieser wunderbaren Projekte ist „Café Mujer“ der Kooperative Norcafé – eine Gemeinschaft von 10 Frauen, die auf ihren kleinen 2 bis 3 Hektar großen Farmen in der Lonya Grande Region im nördlichen Amazonasgebiet Perus den Community-Kaffee LA PERLA produziert. Die Kaffeegärten werden ausschließlich von Frauen bewirtschaftet – und auch die Kaffeeproduktion wird von Frauen getragen. Die Gender-Strategie von Café Mujer ist es, die Geschlechtergerechtigkeit und Chancengleichheit von Frauen voranzubringen. Der ganzheitliche Ansatz umfasst neben der Unterstützung der Kaffeebäuerinnen zum Beispiel die Erhaltung der Fruchtbarkeit von Böden und der biologischen Vielfalt.

Die Kooperative Norcafé fokussiert sich auf den Anbau von Spezialitätenkaffees mit ökologischen Methoden. Sie ist aus einer Gruppe von Universitätsstudenten und Kindern von Kleinerzeugern entstanden. Deren Ziel ist es, gemeinsam an der kontinuierlichen Verbesserung der Qualität zu arbeiten. Daher bringt die Kooperative Norcafé Qualität und Nachhaltigkeit unter einem ökologischen Führungsgeist zusammen:

„Quality with ecological spirit“

Dazu gehört auch, die Gleichstellung der Geschlechter in der gesamten Wertschöpfungskette des Kaffees voranzubringen. Bei der peruanischen Kooperative ist es vor allem das sehr junge Team hinter Norcafé, das die Kooperative besonders macht. Betrachtet man sonst die Menschen, die hinter dem Kaffeeanbau in Peru stehen, liegt deren durchschnittliches Alter bei ungefähr 56 Jahre. Viele junge Menschen aus den Anbauregionen zieht es nämlich in die Städte, denn die niedrigen Kaffeepreise und die vergleichsweise harte, körperliche Arbeit sind für sie oft keine Perspektive.

Anders bei Norcafé: Hier ist eine neue Generation gestartet. Sie will den Kaffeeanbau in Peru in eine nachhaltige Zukunft führen.

Frauen im Kaffeeanbau

Als Produzentinnen treten Frauen in Peru leider noch immer nicht so häufig auf. Sie sind strukturell noch stark benachteiligt. So gibt es je nach Herkunftsland nur zwei bis maximal 30 % weibliche Landbesitzerinnen. Dabei tragen Frauen oft den größeren Arbeitsanteil zur Kaffeeproduktion bei. Um so mehr freuen wir uns, Euch mit LA PERLA einen Kaffee zu präsentieren, der ausschließlich von Farmbesitzerinnen produziert wird.

Aufbereitung

Mit einfachster Ausstattung schaffen es die Frauen, einen beeindruckend klaren und ausdruckstarken Kaffee zu produzieren. Besonders bei der LA PERLA Produktion ist, dass ausschließlich vollreife Kirschen verwendet werden, die nach der Ernte für 15 Stunden über Nacht ruhen. Am Morgen werden die Kirschen geschält (gepulpt) und das am Pergamentkaffee verbleibende Fruchtfleisch für 24 Stunden fermentiert. Anschließend trocknet der Kaffee auf Hochbeeten für bis zu vier Wochen. Durch diesen sogenannten „Washed Process“ kommen die Akzente der Varietät und des Terroirs voll zur Geltung.